Einsatz-Nr.: 2025-29, Bewusstlose Person bei Notfalltüröffnung – Gefahr durch Kohlenmonoxid!
Schirnding, 06.11.2025 (Vormittag) – Ein Routineeinsatz entwickelte sich am Donnerstagvormittag für die Feuerwehr Schirnding zu einer potenziell lebensgefährlichen Situation. Gegen 10:00 Uhr wurde die Wehr zu einer Notfalltüröffnung für den Rettungsdienst alarmiert – doch schon kurz nach dem Eintreffen am Einsatzort nahmen die Einsatzkräfte einen starken Brandgeruch im Gebäude wahr. Im Inneren fand der Rettungsdienst eine bewusstlose Person, die umgehend - zur weitere medizinischen Versorgung - ins Freie gebracht wurde.
Obwohl keine offenen Flammen oder Rauchentwicklung sichtbar waren, entschieden sich die Feuerwehrleute sofort für eine umfassende Erkundung unter Atemschutz.
Bei der anschließenden Kontrolle mit Messgeräten stellten die Einsatzkräfte stark erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentrationen (CO) im Gebäude fest. Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das bereits in geringen Mengen lebensgefährlich sein kann. Die Ursache der gefährlichen Gasbildung konnte vor Ort nicht eindeutig festgestellt werden.
Um eine weitere Gefährdung auszuschließen, führte die Feuerwehr eine intensive Belüftung des gesamten Gebäudes durch. Nach einer abschließenden Freimessung konnten die Werte wieder im unbedenklichen Bereich festgestellt werden.
Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Schirnding auch der Rettungsdienst sowie die Polizei. Durch das schnelle und koordinierte Handeln der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden.
Hinweis der Feuerwehr: Kohlenmonoxid ist tückisch – es ist unsichtbar, geruchlos und wirkt schleichend. Schon wenige Atemzüge können zur Bewusstlosigkeit führen. Die Feuerwehr empfiehlt dringend die Installation von CO-Warnmeldern in Wohnräumen, insbesondere bei der Nutzung von Heizgeräten, Kaminen oder Gasthermen.
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